Eduventure II
Wissenskommunikation durch Videospiele.
Navigation
Sie sind hier: Home / Eduventure II / Konzept
Eduventure II: Gamedesign
Gameplay
Das Eduventure ist ein klassisches Rollenspiel-Adventure. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Diebes und erhält ein in mehrere Teilziele untergliedertes Hauptziel. Um dies zu erreichen, muss er mit (virtuellen) Personen sprechen, Informationen sammeln, Gegenstände finden und mit seiner Umwelt interagieren.
Die Lerninalte werden auf unterschiedlichen semiotischen Ebenen codiert: über das Gameplay (z.B. zu erledigende Aufträge und deren Lösungswege), über Simulation (z.B. virtuelle Modelle und Texturen, Leveldesign, Abläufe auf der Festung) und über die Story (z.B. Verhalten der Charaktere, Spielhandlung, Hintergrundgeschichte).
Handlung
Koblenz während der Deutschen Revolution 1848: Der Spieler erlebt hautnah die Konflikte zwischen der deutschen Bevölkerung im Rheinland mit den preußischen Provinzherren. Er übernimmt für eine Frau, die im Auftrag einer anonymen Grauen Eminenz arbeitet, den Auftrag, die als militärisch uneinnehmbar geltende preußische Festung Ehrenbreitstein zu infiltrieren, Schwachpunkte ausfindig zu machen und geheime Dokumente zu stehlen.
Hierfür schließt er sich öffentlich den durch zivile Arbeiter unterstützten Armierungsarbeiten im äußeren Festungsbereich an. Nachts schleicht er sich um die Wachsoldaten herum durch die Schlafräume der Soldaten in den mittleren Graben der Festung, um morgens schließlich in einer „geliehenen“ Uniform in den stark bewachten Innenhof der Festung zu gelangen.
Dort wird er beim Ausspionieren der Nahrungsversorgung entdeckt und in Gewahrsam genommen. Er entkommt jedoch dank seiner Fähigkeiten aus der Arrestzelle, bricht in die Festungskommandantur ein, um ein mysteriöses geheimdienstliches Dokument zu stehlen und kann schließlich in einem dramatischen Showdown aus der Festung fliehen.
Zuletzt aktualisiert am 13.03.2007, 15:37Uhr

